So erleben unsere Prüfingenieure den Berufseinstieg bei DEKRA
Author: DEKRA Karriere
14. Apr. 2026KarriereWie erlebt man den Start bei DEKRA – und wie fühlt sich die Ausbildung zum Prüfingenieur (m/w/d) an? Um diesen Fragen nachzugehen, haben wir mit Girolamo Territo von der Außenstelle Bergheim und Florian Kocsis von der Niederlassung Köln gesprochen.
Sowohl Girolamo als auch Florian haben ihre Ausbildung zum Prüfingenieur (m/w/d) erst kürzlich erfolgreich abgeschlossen. Girolamo startete nach seinem Fahrzeugtechnikstudium direkt bei DEKRA. Florian hat Maschinenbau studiert und sammelte zuvor mehrere Jahre Erfahrung als Renningenieur in einem Rennteam.Im Gespräch berichten sie, wie sie ihren Einstieg erlebt haben, was die Ausbildung für sie besonders gemacht hat und worauf sich neue Kolleginnen und Kollegen freuen können – vom Ankommen im Team über die Einarbeitungszeit bis hin zu dem Zeitpunkt, ab dem man zum ersten Mal selbst Verantwortung übernimmt.
Was waren eure ersten Berührungspunkte mit DEKRA - noch vor der Bewerbung?
Florian: DEKRA war für mich eigentlich schon immer ein Begriff. Mein Vater hatte eine Werkstatt, in der regelmäßig ein DEKRA Prüfingenieur vorbeikam. Später im Rennsport hatte ich viel Kontakt zu Ingenieurinnen und Ingenieuren, die bei DEKRA gearbeitet haben. Dadurch hatte ich schon früh Berührungspunkte, sodass es für mich am Ende naheliegend war, mich auch hier zu bewerben.
Girolamo: Ich kannte DEKRA vor allem aus dem Motorsport, wo das Unternehmen sehr präsent ist. Außerdem haben Kommilitoninnen und Kommilitonen viel darüber erzählt. Auch wenn ich mein Praktikum nicht bei DEKRA gemacht habe, habe ich mich intensiv mit den relevanten Prüforganisationen der Branche auseinandergesetzt und bin dabei auf DEKRA gestoßen.
Was hat euch letztendlich überzeugt, euch tatsächlich zu bewerben?
Florian: Ich habe immer wieder mitbekommen, wie viele Mitarbeitende schon sehr lange bei DEKRA sind. Das war für mich ein starkes Zeichen für einen guten Arbeitgeber – und bisher kann ich das absolut bestätigen. Man hört häufig, dass Kolleginnen und Kollegen viele Jahre bleiben.
Girolamo: DEKRA hat bei mir im ersten Kontakt direkt einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Die Gespräche waren angenehm, und die Menschen offen. So hatte ich schnell das Gefühl, dass es passt. DEKRA war daher früh mein Favorit im Bewerbungsprozess.
Ich habe immer wieder mitbekommen, dass viele Mitarbeitende schon sehr lange bei DEKRA sind. Das war für mich ein starkes Zeichen für einen guten Arbeitgeber.
Girolamo
Und wie war euer erster Tag bei DEKRA?
Florian: Eigentlich hätten wir am 1. Mai starten sollen, aber weil das ein Feiertag war, wurde unser erster Tag einfach vorverlegt. So konnten wir direkt ins lange Wochenende starten. Diese Flexibilität fand ich super.
Auch haben uns die Kolleginnen und Kollegen gut aufgenommen und sich trotz des laufenden Betriebs viel Mühe gegeben, uns Alles zu erklären. Super war auch, dass der Ausbildungsplan frühzeitig klar strukturiert war.
Girolamo: Am ersten Arbeitstag wurde uns dann erst einmal alles gezeigt und wir wurden den Kolleginnen und Kollegen vorgestellt. Man wurde wirklich Schritt für Schritt abgeholt.
Auch in die eigentlichen Tätigkeiten wurden wir schnell eingebunden. Zum Beispiel durfte ich früh bei der Kundenannahme unterstützen oder eigene Aufgaben übernehmen. So konnte man von Anfang an aktiv mithelfen.
Wie läuft denn die Ausbildung grundsätzlich ab?
Girolamo: Es gibt Onlinephasen und Präsenzblöcke. In den Präsenzphasen werden die Inhalte aus den Onlineveranstaltungen vertieft und oft direkt am Fahrzeug praktisch angewendet.
Florian: Der praktische Teil nimmt in der Ausbildung den größten Anteil ein. Wenn keine Theorieblöcke anstehen, ist man vollständig im Betrieb eingebunden. Theorie und Praxis greifen dabei gut ineinander, allerdings ist auch eigenständiges Lernen wichtig – ganz ohne Selbststudium geht es nicht.
Was hat euch in der Ausbildung besonders Spaß gemacht?
Girolamo: In den Praxisphasen arbeitet man in festen Gruppen zusammen. Das fühlt sich manchmal bisschen wie eine Klassenfahrt an. Es war schön, diesen Weg nicht allein zu gehen, sondern gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, die die gleichen Schritte durchlaufen.
Florian: Die Präsenzphasen waren sehr hilfreich. Vor Ort bekommt man einfach deutlich mehr mit als online.
Gibt es ein Erlebnis aus eurer Ausbildungszeit bei DEKRA, das euch besonders in Erinnerung geblieben ist?
Girolamo: Ich fand die Auftaktveranstaltung echt cool. Wir waren am DEKRA Lausitzring. Vor Ort haben sogar Proberunden der DTM stattgefunden.
Florian: Und man verhungert bei DEKRA wirklich nicht. Für das leibliche Wohl ist immer gesorgt – auch schon in der Ausbildung.
Die Kolleginnen und Kollegen haben uns gut aufgenommen und sich trotz des laufenden Betriebs viel Mühe gegeben, uns alles zu erklären.
Florian
Wie würdet ihr DEKRA jemandem beschreiben, der sich für die Ausbildung interessiert?
Florian: Wenn man Lust hat zu arbeiten, wird das bei DEKRA wirklich wertgeschätzt, auch finanziell. Leistung wird gesehen und entsprechend honoriert.
Girolamo: Und die Ausbildung ist gut strukturiert und praxisnah. Nicht so ein „Bootcamp“, bei dem in zwei Monaten der gesamte Lerninhalt vermittelt wird. Bei DEKRA ist das Ganze sehr gut aufgeteilt.
Hat sich für euch durch den Berufsstart etwas verändert?
Girolamo: Während der Ausbildung investiert man viel Zeit – das gehört einfach dazu. Jetzt, nach der Prüfung, fällt eine große Last ab. Man hat nicht mehr ständig die nächsten Prüfungen im Hinterkopf und kann sich voll auf den Beruf konzentrieren. Gleichzeitig bleibt aber auch wieder mehr Zeit für private Hobbys.
Freut ihr euch auf die kommende Zeit?
Florian: Ja, definitiv. Eine gewisse Nervosität gehört am Anfang dazu, schließlich schauen die Kolleginnen und Kollegen noch mit drauf, und man möchte zeigen, dass man es kann. Besonders spannend wird es, wenn man das erste Fahrzeug selbst betreut und zum ersten Mal eigenständig stempelt. Auf diesen Moment freue ich mich sehr.
Girolamo: Das stimmt. Und wenn doch einmal Fragen auftauchen oder man Unterstützung benötigt, kann man sich jederzeit an die Kolleginnen und Kollegen wenden. Das gibt Sicherheit.
Besonders spannend wird es, wenn man das erste Fahrzeug selbst betreut und zum ersten Mal eigenständig stempelt. Auf diesen Moment freue ich mich sehr.
Florian
Welche Entwicklungsmöglichkeiten seht ihr für eure Zukunft bei DEKRA?
Girolamo: Es gibt viele Wege: Lehrbeauftragter, Gutachter, Unfallanalytik… Ich muss noch überlegen, was für mich langfristig passt. Wichtig ist, dass man kann sich in viele Richtungen weiterentwickeln kann, wenn man möchte. Aber erst einmal möchte ich in als Prüfingenieur starten und dann sehen wir weiter.
Florian: Ich habe die Wagenklasse für Rennautos im Blick – das passt zu meinem Hintergrund. Langfristig wäre auch der technische Dienst interessant, aber auch ich möchte erst einmal langsam reinkommen.
Was sind drei Begriffe, die ihr mit DEKRA verbindet?
Florian: Qualität, Zusammenhalt & Teamgeist.
Girolamo: Für mich spielt außerdem die Kundenfreundlichkeit eine große Rolle, da man stets mit den Kundinnen und Kunden arbeitet und nicht gegen sie.
Was macht DEKRA für euch als Arbeitgeber aus?
Florian: Gerade im Außendienst arbeitet man sehr selbstständig. Solange die Werkstätten gut betreut und die Kundinnen und Kunden zufrieden sind, kann man sich den Tag ein Stück weit selbst einteilen. Und was ich sehr schätze: Man kann sich jederzeit unkompliziert mit den Kolleginnen und Kollegen abstimmen.
Girolamo: Ja, diese Flexibilität ist super. Es geht nicht darum, um Punkt acht Uhr vor Ort zu sein, sondern selbstständig Verantwortung zu übernehmen und die Zeit und Aufgaben sinnvoll einzuteilen. Und wenn man mal nicht weiterweiß, helfen die Kolleginnen und Kollegen immer.
Interessiert?

Vielfältige Stellenangebote bei DEKRA deutschlandweit warten nur darauf, von Ihnen gefunden zu werden. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Zur Jobsuche im Fahrzeugprüfwesen